CERAMICUM
Ceramic-Sammeln mit Uta M. Matschiner

 

Seit über 20 Jahren sammle ich Keramiken von hauptsächlich österreichischen Keramikmanufakturen und versuche, Firmengeschichten der wichtigsten Hersteller und Entwerferbiografien aufzuarbeiten. Als Kunsthistorikerin interessierte mich sehr früh, was sich hinter den schönen „Nackten“, den stilisierten „Afrikanerfiguren“ und den lustigen „Chinesenfiguren“ der 1950er-Jahre verbirgt. Alte Telefonbücher, unzählige Telefonate, Recherchen in Pfarrämtern und auf Friedhöfen haben mir dabei geholfen, die Namen und Lebensläufe zahlreicher Keramikerinnen und Keramiker ausfindig zu machen. Der charakteristische Stil wurde kurz nach dem 2. Weltkrieg in Wien entwickelt und hat von dort aus die ganze Welt erobert.
Die Basis zu dieser wissenschaftlichen Aufarbeitung stellt meine umfangreiche Sammlung an Keramiken dar, die Exponate der Anzengruber Keramik Wien, der Gmundner Keramik, der Kunstkeramik Prischl Wien, der Steffl Keramik Wien, der Thomasch Keramik Sierndorf sowie von Gretl Braun, Carli Bauer, Goebel und Goebel-Biber, Stephan Coneye, Keramos Wien, Friedrich Goldscheider Wien und Fredelsloh aber auch von Cortendorf, der Karlsruher Majolika und von Achatit aus Deutschland umfasst.
 

 

Kunstkeramik Prischl Wien, Mod.Nr. 145

 

Anzengruber Keramik Wien, Mod.Nr. 44
 

 

Cortendorf Coburg, Mod.Nr. 1082
 

 

 

Gretl Braun, Chinesen-Buchstützen






 

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